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Häufig gestelle Fragen

Was ist Biometrie?

Unter Biometrie versteht man die Lehre von der Anwendung mathematisch-statistischer Methoden auf die Mess- und Zahlenverhältnisse der Lebewesen und ihrer Einzelteile. Die Biometrie hilft bei der Erfassung und Auswertung von physischen oder verhaltenstypischen Merkmalen.

Wo findet die Biometrie ihren Einsatz?

Die Biometrie ermöglicht es, die in der Natur vorhandenen Zufälligkeiten mathematisch abzubilden. Diese Fähigkeit dient in verschiedenen Wissenschaftszweigen der Planung und Auswertung von Experimenten und Erhebungen. Am häufigsten findet die Biometrie in der Überwachungs- und Zugangskontrolle ihren Einsatz.

Was versteht man unter Identifikation, Verifikation und Authentifizierung ?

Bei der Identifikation wird aus einer praktisch beliebig großen Gruppe die Identität einer Person festgestellt. Dazu werden die Daten dieser Person mit allen Daten im System verglichen (1: n-Vergleich). So können bei einem Gesichtserkennungssystem alle in einer Datenbank abgespeicherten Gesichtsmerkmale mit dem aktuell erfassten Gesicht verglichen werden oder bei einem Fingerabdruck- Erkennungssystem alle abgespeicherten Fingerabdruckmerkmale.

Bei der Verifikation wird ein bestimmtes Merkmal auf einem Datenträger mit einem Merkmal der Person verglichen (1:1-Vergleich). Das klassische Beispiel ist der Fingerabdruck, der auf einer Zutrittskarte abgelegt ist und mit dem aufgelegten Finger am Fingerprint –Terminal verglichen wird.

Als Authentifizierung wird der Vorgang bezeichnet, die Identität einer Person zweifelsfrei festzustellen. Das System stellt fest, dass es die Person selbst ist und nicht nur seine Karte

Welche Arten von Identifikation gibt es?

Eine häufige Identifizierungsmethode ist der Ausweis mit Lichtbild, welcher von einer Kontrollperson mit dem „Original“ verglichen wird. Diese Methode ist relativ sicher, abgesehen von Zwillingen und Doppelgängern. Auch durch Fehler der kontrollierenden Person können Sicherheitsmängel auftreten.
Bei steigendem Sicherheitsbedarf ist es notwendig ein zweites Kriterium hinzuzufügen.
Beispiele hierfür sind: Passwort oder Pin, handschriftliche Erkennung, körperliche Merkmale wie Fingerabdruck, Iris oder Gesicht.

Welche biometrischen Verfahren zur Identifikation gibt es?

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Warum wird das Fingerabdruck-Verfahren sehr gerne verwendet?

Das Fingerabdruck-Verfahren ist ein kostengünstiges und sicheres Verfahren zur Identifizierung. Hier unterscheidet man zwischen der optischen und thermischen Methode, wobei die von uns angewande thermische Methode die derzeitig sicherste Variante ist. Dieses Verfahren entspricht der Maxime: Berechtigte beim Zutritt nicht zu behindern und Unberechtigten den Zutritt zu verweigern.

Wie funktioniert das Scannen?

Beim Druck des Fingers auf den Scanner werden die Fingerlinien thermisch abgetastet und als unverwechselbarer Fingercode gespeichert. Danach wird bei jeder neuen Benutzung der erhaltene Fingercode mit den abgespeicherten verglichen.

Wie wird bei der Biometrie der Datenschutz gewährleistet?

Bei diesem Verfahren werden ausschließlich Minuzien verwendet, welche biometrische Auffälligkeiten des Fingerabdrucks enthalten. Die auf einer Matrix dargestellten Besonderheiten werden in einen binären Code umgewandelt. Aus diesem Grund ist es unmöglich von dem binären Code auf den Fingerabdruck zu schließen.

Erkennt das System auch einen verschmutzten oder durch Verletzung veränderten Finger?

Bei leicht verschmutzten Fingern gibt es kein Problem. Starke Verschmutzungen oder Verletzungen, die die Eigenschaften des Fingers wesentlich ändern, können zum Nichterkennen führen. Es empfiehlt sich deshalb, pro Nutzer mehrere Finger einzuspeichern, um so der Nichterkennung durch Verletzung vorzubeugen und vor Betätigung der Fingerprintschlösser die Hände von starkem Schmutz zu reinigen.

Kann ich das System überlisten, indem ich z.B. von einem abgestellten Bierglas einen Fingerabdruck kopiere und mit der hergestellten Kopie das Schloss aktiviere?

Nein, auf Grund der thermischen Abtastung erkennt der Scanner eine solche Kopie nicht als den gespeicherten Referenzfinger.

Entlädt sich die Batterie in den Schlössern bei längerer Abwesenheit?

Nein. Die Batterie verbraucht nur bei tatsächlicher Betätigung des Schlosses Strom.

Erkennt das System auch die Finger von Kindern, wenn diese sich mit dem Wachstum verändern?

Im Laufe des Wachstums des Kindes hat sich irgendwann der Finger so weit verändert, dass er nicht mehr erkannt wird. Deshalb empfiehlt Birkegaarden je nach Wachstumsphase des Kindes aller 1 bis 2 Jahre den Fingerabdruck neu einzuspeichern.

Welche allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten bei Birkegaarden?

Zu den AGB´s gelangen sie über den folgenden Link: zu den AGB´s